Am 2. Juli 2026 kündigte ExpressVPN ein großes Update für ExpressKeys an, seinen eigenständigen Passwort-Manager. ExpressKeys läuft als mobile Apps und Browser-Erweiterungen. Laut ExpressVPN bringt das Update Passkey-Unterstützung, sicheres Teilen, direkte Importe, Kartenscan unter iOS und eine bessere Kontowiederherstellung. Ein neues unabhängiges Audit von Cure53 gehört ebenfalls zur Ankündigung. Alles Folgende geben wir so wieder, wie ExpressVPN es nennt und Medien wie TechRadar es berichten.
Wenn Passkeys neu für dich sind, beginne mit was ist ein Passkey.
Was ExpressKeys hinzufügt
ExpressVPN beschreibt das Update so, dass es mehrere Funktionen auf einmal bringt:
- Passkey-Unterstützung: Anmeldedaten ohne Passwort im Tresor erzeugen, speichern und verwalten.
- Sicheres Teilen: Anmeldedaten, Karten und Notizen über kontrollierte Links teilen.
- Direkte Importe über den Standard FIDO Credential Exchange.
- Kartenscan: Die iOS-App kann physische Bankkarten mit der Kamera scannen.
- Verbesserungen bei der Kontowiederherstellung.
Lies die Liste als das, was ExpressVPN nach eigenen Angaben bringt, nicht als Ergebnis eigener Tests.
Passkeys kommen in den Tresor
Die wichtigste Neuerung ist die Passkey-Unterstützung. Laut ExpressVPN kannst du nun Passkeys in ExpressKeys erzeugen, speichern und verwalten. Passkeys sind Anmeldedaten ohne Passwort. Sie ersetzen ein getipptes Passwort durch einen Schlüssel auf deinem Gerät oder in deinem Manager. Damit folgt ExpressKeys dem breiteren Wandel hin zum passwortlosen Anmelden.
Sicheres Teilen, Link für Link
ExpressVPN ergänzt außerdem das sichere Teilen. In der Beschreibung kannst du Tresor-Einträge wie Anmeldedaten, Karten und Notizen über kontrollierte Links teilen. Es gibt einen Schritt mit optionaler E-Mail-Prüfung und eine Option zur einmaligen Ansicht: Ein geteilter Eintrag lässt sich einmal ansehen und dann schließen. Wenn du vor dem Teilen über die Risiken passwortloser Anmeldedaten nachdenken willst, erklärt unser Artikel dazu, ob Passkeys sicher sind, die Abwägungen.
Aus anderen Managern importieren
Ein Wechsel des Managers ist oft der lästigste Teil. ExpressVPN gibt an, dass ExpressKeys nun direkte Importe über den Standard FIDO Credential Exchange unterstützt. Laut ExpressVPN kannst du so aus Apple Passwords, Google Chrome und anderen Managern importieren. Wenn du Passkeys zum ersten Mal plattformübergreifend einrichtest, führt unsere Einrichtungsanleitung für Passkeys bei Google, Apple und Microsoft durch die Grundlagen.
Kartenscan unter iOS
Für Zahlungskarten gibt ExpressVPN an, dass die iOS-App eine physische Karte mit der Kamera scannen und sie dem Tresor hinzufügen kann. So musst du keine lange Kartennummer per Hand tippen. Die Android-Unterstützung beschreibt ExpressVPN als in Entwicklung: rechne eher später als heute damit.
Ein neues Cure53-Audit
ExpressVPN hat außerdem ein neues unabhängiges Sicherheits-Audit von Cure53 veröffentlicht. Laut ExpressVPN fand das Audit keine Probleme mit dem Schweregrad High oder Critical. ExpressVPN gibt an, dass damit die Gesamtzahl der veröffentlichten Audits durch Dritte auf 28 steigt. Wir geben diese Zahlen genau so wieder, wie ExpressVPN sie nennt, und haben das Audit nicht selbst geprüft. Dennoch ist eine frische Prüfung durch Dritte ohne High- oder Critical-Funde ein nützliches Signal, wenn du einen Passwort-Manager beurteilst.
Was das für dich bedeutet
Das praktische Fazit ist einfach. ExpressKeys deckt nun die Funktionen ab, die die meisten von einem modernen Manager erwarten: Passkeys, Teilen, einfache Importe und Kartenerfassung. Das passwortlose Anmelden breitet sich weiter aus, also zählt Passkey-Unterstützung jedes Jahr mehr. Wenn du bereits einen anderen Manager nutzt, kann der Import über FIDO Credential Exchange den Umzug leichter machen.
Wie immer gilt: Beurteile die Aussagen anhand der Belege. Das Audit-Ergebnis und die Zahl der Audits stammen von ExpressVPN. Der Weg zum passwortlosen Anmelden ist jedoch größer als ein einzelnes Produkt, und es lohnt sich, ihn schon jetzt zu lernen.
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Was ist ExpressKeys?
**ExpressKeys ist der eigenständige Passwort-Manager von ExpressVPN**, als mobile Apps und Browser-Erweiterungen. Am 2. Juli 2026 kündigte ExpressVPN ein großes Update an, das Passkey-Unterstützung, sicheres Teilen, direkte Importe, Kartenscan und Verbesserungen bei der Kontowiederherstellung bringt.
Unterstützt ExpressKeys jetzt Passkeys?
Laut ExpressVPN ja. Das Update erlaubt, **Passkeys zu erzeugen, zu speichern und zu verwalten** (Anmeldedaten ohne Passwort) direkt im Tresor. Neu für dich? Lies [was ist ein Passkey](/de/blog/was-ist-ein-passkey) für eine einfache Erklärung.
Was ist FIDO Credential Exchange?
Das ist der offene Standard, den ExpressVPN nach eigenen Angaben für **direkte Importe** nutzt. Laut ExpressVPN kannst du Anmeldedaten aus **Apple Passwords, Google Chrome und anderen Managern** über FIDO Credential Exchange in ExpressKeys importieren.
Kann ExpressKeys Bankkarten scannen?
ExpressVPN gibt an, dass **die iOS-App eine physische Karte mit der Kamera scannen** und sie dem Tresor hinzufügen kann. Die Android-Unterstützung beschreibt ExpressVPN als in Entwicklung: also eher bald als heute verfügbar.
Was ergab das neue Cure53-Audit?
Laut ExpressVPN fand die unabhängige Sicherheitsfirma **Cure53 keine Probleme mit dem Schweregrad High oder Critical**. ExpressVPN gibt an, dass damit die Gesamtzahl der veröffentlichten Audits durch Dritte auf **28** steigt. Wir geben diese Zahlen so wieder, wie ExpressVPN sie nennt.
Wie funktioniert das sichere Teilen?
ExpressVPN beschreibt das Teilen von Tresor-Einträgen (Anmeldedaten, Karten, Notizen) über **kontrollierte Links**, mit **optionaler E-Mail-Prüfung** und einer Option zur **einmaligen Ansicht**. Um die Sicherheitsabwägungen des passwortlosen Anmeldens zu prüfen, siehe [sind Passkeys sicher](/de/blog/sind-passkeys-sicher).